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Mensch werde wesentlich


Theorie, Praxis und Wissenschaft von Shamatha und Vipassana.

Obschon der Buddhismus ein grosses theoretisches Gerüst und eine jahrtausendalte Erfahrung hat, stehen all dem die neuesten Erkenntnisse der Neurologie und der Gehirnentwicklung durch die westliche Wissenschaft gegenüber. Gibt es Überlappungen oder Widersprüche? Was genau ist Shamatha, was ist Vipassana? 

Der Buddhismus hat über die Jahrtausende verschiedene Wandlungen durchgemacht, je nachdem in welchen kulturellen Raum er sich hinein entwickelte. Gemeinsam ist aber allen die Untersuchung des Geistes mittels verschiedener Techniken. Grundlage dieser Techniken ist das Training und die Schulung des Geistes (auch Meditation genannt). 

Doch was ist Mediation? Was ist der Geist? Wie kultiviere ich die positiven Eigenschaften des Geistes? Warum werden Metta (Wohlwollen), Karuna (Mitgefühl), Mudita (Freude) und Upekka (Gelassenheit) als positive mentale Eigenschaften bezeichnet? Ist es überhaupt möglich, Achtsamkeit, Konzentration, und positive Eigenschaften zu entwickeln, zu stabilisieren, oder sogar zu verstärken? Wenn ja, wie kann ich das auch im täglichen Leben umsetzen?  

Diesen zentralen Fragen wird Diego Hangartner in diesem intensiven Seminar nachgehen. Es werden die theoretischen Grundlagen sowie die verschiedenen Meditationstechniken untersucht, in eine persönliche Erfahrung eingebunden und vor allem in der Praxis selber überprüft. Basierend auf den jahrtausendalten Erkenntnissen des Buddhismus werden für unsere moderne Welt relevante Meditationstechniken präsentiert und mit den neuesten Resultaten der Forschung (Neurowissenschaft, klinische und soziale Forschungen) verglichen.

Voraussetzung ist ein kritischer, jedoch offener Geist. Auf Grund der verschiedenen Theorien wird vor allem die praktische Anwendung der Meditation vermittelt, welche letztendlich mentales Gleichgewicht fördert und die Basis der persönlichen Erfüllung und Zufriedenheit sein kann.

Eine Stunde Arbeitsmeditation pro Tag (Samu/Karma Yoga) ist integraler Bestandteil bei allen Aufenthalten im Felsentor.

Diego Hangartner
Studierte und promovierte an der ETH als Pharmazeut, arbeitete im Suchtbereich, lebte 11 Jahre in Dharamsala, Indien (Wohnort des Dalai Lama), studierte dort auf Tibetisch am Institute of Buddhist Dialectics, übersetzte für Lamas sowie Texte aus dem Tibetischen (Shantideva’s Anleitungen auf dem Weg zur Glückseligkeit), Projektleiter «The Dalai Lama in Switzerland 2005» und «Der Dalai Lama in Hamburg 2007». Seit den 90er Jahren mit dem Mind&Life-Institute verbunden: er war viele Jahre COO von Mind and Life Institute, USA; Mitbegründer und von 2008-14 Geschäftsführer von Mind and Life Europe. Als Langzeitmeditierender war und ist er bei verschiedenen neurowissenschaftlichen Forschungsprojekten involviert. 2015 gründete er das Institute of Secular Ethics and Mental Balance (ISEMB), einer Initiative um praktische Anwendungen von Techniken für Mentale Ausgewogenheit zu erforschen sowie zu vermitteln.


 

Kosten

Beitrag für die Lehrenden
Dana (frei gewählter Geldbetrag für die Lehrperson). Bitte in bar mitbringen.

Aufenthalt im Felsentor
CHF 380 (95/Tag) im Mehrbettzimmer
CHF 480 (120/Tag) im Doppelzimmer
CHF 600 (150/Tag) im Einzelzimmer, falls verfügbar
zzgl. Kurtaxe: CHF 10.80 (2.70/Tag)
Im Anmeldeformular hast du die Möglichkeit, uns über Allergien oder Spezielles zu informieren.


Felsentor-Küche
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