Zen-Begriffe

Dana – Freiwilliger Geldbetrag an die Lehrenden.
Dharma – Universelles Gesetz, die lebendige Wahrheit aller Phänomene; im engeren Sinne die buddhistische Lehre.
Dokusan – Einzelgespräch zwischen SchülerIn und LehrerIn über die Zen-Praxis.
Engawa – Umlaufende gedeckte Veranda im Obergeschoss des Zendo.
Futon – Traditionelle Matratze im japanischen Stil.
Kensho – Wesensschau.
Kinhin – Gehmeditation zwischen den Zazen-Perioden.
Koromo – Weitärmlige, aus China stammende Robe der Mönche und Nonnen, die zwischen Kimono und Okesa getragen wird.
Okesa – Obergewand der buddhistischen Mönche und Nonnen (grosser Umhang), wird von Ordinierten im Zendo getragen. In unserer Tradition wird die Okesa selbst von Hand angefertigt.
Oryoki – Essen in japanischer Tempeltradition.
Rakusu – Budhhas Gewand im Kleinformat (Latz). Wird von Laien im Zendo getragen.
Roshi – Respektvolle Anrede für Zen-Meister.
Samu / Karma Yoga – Arbeitsmeditation.
Sangha – Gemeinschaft der Übenden im Dharma.
Satori – Erwachen.
Sesshin – Wörtlich: «Mit dem Herz-Geist in Berührung kommen.» Eine intensive Zen-Übungsperiode von mehreren Tagen
Shoji – Mit Papier bespannte Schiebefenster im Zendo.
Shuriyo – Schlafsäle im japanischen Stil im Zendo.
Tan – Erhöhte Plattform im Schlafsaal, die als Unterlage für die Futons mit Tatami-Matten ausgelegt ist.
Tatami – Reiststrohmatte, ca. 90 x 180 cm gross, traditionell in Japan als Bodenbelag für Wohn- und Schlafräume verwendet.
Teisho – Dharma-Vortrag im Zendo.
Zabuton – Quadratische Matte, Unterlage für das Sitzkissen.
Zafu – Sitzkissen im Zendo.
Zazen – Sitzmeditation im Zendo.
Zazenkai – Ganztägige Sitzmeditation mit Arbeitsmeditation (samu), Vortrag (teisho) und formellem Tee im Zendo.
Zendo – Meditationsgebäude bzw. Meditationssaal.


Viele Begriffe, die wir in unserem Zen-Alltag benutzen, stammen aus dem Japanischen bzw. aus dem Sanskrit. Hier eine kleine Auswahl.